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23/01/2008

Opel Corsa für US-Markt nicht aus Europa

Exklusiv: Opel Corsa für US-Markt nicht aus Europa

GM-Entwicklungsvorstand Bob Lutz will die nächste Generation des Opel Corsa nicht nur in den USA verkaufen. "Wir werden das Auto sicher nicht aus Europa importieren", sagte Lutz. Eine Fertigung in den USA sei nicht ausgeschlossen. OAS_RICH('Position1'); Detroit. Um Opel-Modelle profitabel auch in den USA anbieten zu können, will GM offenbar auch die nächste Generation des Opel Corsa vor Ort bauen. "Wir wollen das Auto als Saturn in den USA verkaufen und dazu sicher nicht aus Europa importieren", sagte Bob Lutz, GM-Entwicklungsvorstand, gegenüber Automobilwoche. Eine Fertigung in den USA sei nicht ausgeschlossen. Da das aktuelle Modell erst seit 2006 auf dem Markt ist, wird der Nachfolger nicht vor 2012 erwartet.

Konkurrent Ford bringt ebenfalls einen Kleinwagen nach Amerika. Ab Ende 2010 soll der neue Fiesta als Stufenheck-Version angeboten werden.Trotz des Trends zu kleineren Fahrzeugen in Amerika will Lutz den Corsa nicht vor dem Modellwechsel auf dem US-Markt anbieten. GM exportiert derzeit den Opel Astra von Antwerpen in die USA, was aufgrund des schwächelnden Dollar-Kurses zunehmend zum Verlustgeschäft für den Konzern wird. Das nächste Opel-Modell, das für eine Produktion in Nordamerika vorgesehen ist, wird der Vectra-Nachfolger Insignia sein.

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Wenn ihr hier über Opel Corsas spekuliert (Gammas) dann vergeßt nicht die Kapaziäten die in Osteuropa (Warschau) aufgebaut werden und genutzt werden
Dies verwundert nicht wirklich. WEr sich die Zuteilung der globalen Fahrzeugarchiteckturen im jüngsten Vertrag zwischen der amerikanischen Gewerkschaft UAW und GM anschaut, wird dort für das Werk in Lordstown, Ohio, die Angabe "Gamma" und "Notchback" finden. Somit existiert die Möglichkeit dort den Corsa für den amerikanischen Markt zu bauen. Dies macht aus Sinn, weil ansonsten dieses Modell in Mexiko gebaut worden wäre. Letztlich ist es besser die Modelle für den amerikansichen Markt in gewerschaftlich organisierten GM-Standorten mit sozialen Absicherungen zu bauen als den Export aus Lohn- und Sozialdumpingstandorten hinnehmen zu müssen. Leitlinie der europäischen Gewerkschaften ist die Philosophie wo verkauft wird muß auch produziert werden. Dies schließt eine faire Produktions- und Chancenaufteilung auch für Niedriglohnländer ein.

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