Astra floppt in den USA
Astra floppt in den USA
Der Anfang des Jahres in den USA eingeführte Opel Astra hat bislang nicht die Erwartungen von GM erfüllt. "Das Auto kommt bei den Kunden nicht an", sagt GMs Entwicklungsvorstand Bob Lutz am Rande der British Motor Show. Der Astra wird aus Antwerpen in die USA exportiert und dort unter der Marle Saturn verkauft.OAS_RICH('Position1');
London. Trotz des Ansturms auf spritsparende Autos steht sich der in den USA als Saturn angebotene Opel Astra die Reifen in den Austellungsräumen platt. "Das Auto ist weit hinter unseren Erwartungen zurück geblieben", sagt Bob Lutz, Entwicklungsvorstand von General Motors. Das Auto war Anfang des Jahres auf den amerikanischen Markt gebracht worden, um das Produktportfolio der Marke zu erweitern und der steigenden Nachfrage nach kompakteren Autos zu entsprechen. Ein Grund des Misserfolgs ist laut Lutz die Karosserieform. "In diesem Segment wollen Amerikaner einfach kein Schrägheck", so Lutz. Zudem verfüge die Marke über ein zu geringes Werbebudget, um den Astra entsprechend positionieren zu können.
Dabei sei es nicht so, dass die US-Kunden keine effizienteren Autos möchten. "Wir können beispielsweise nicht genug Chevrolet Cobalt produzieren wie wir verkaufen können", sagt Lutz. Der Cobalt ist eine Stufenheck-Limousine im Astra-Format. Da der Astra aus dem Werk Antwerpen in die USA exportiert wird, hält sich die Trauer über den Misserfolg in Grenzen. "Der Wechselkurs hat sich nicht zu unseren Gunsten entwickelt", gibt Lutz zu. Daher werden künftig Opel-Modelle auch in den USA gebaut, um das Geschäft profitabler zu gestalten. Als erstes wird der neue Opel Insignia in Amerika vom Band laufen

WS
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Rudi
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