Opel baut in Deutschland zwei Elektro-Autos
Opel baut in Deutschland zwei Elektro-Autos
Im Rahmen der milliardenschweren Investitionen in die Marke Opel hat GM-Chef Rick Wagoner angekündigt, neben der Serienversion des Flextreme weitere Elektro-Modelle bringen zu wollen. „GM arbeitet an einem Produkt-Programm, das die Entwicklung einer Reihe von E-Flex-Modellen für die Marke Opel beinhaltet“, erklärte Wagoner. Die Fahrzeuge könnten auch in Deutschland gebaut werden.OAS_RICH('Position1');München. Opel wird offenbar in den nächsten vier Jahren mehr als nur ein Modell anbieten können, das rein elektrisch fährt. Laut GM-CEO Rick Wagoner soll es neben der Serienversion der IAA-Studie Flextreme weitere Opel-Fahrzeuge mit dieser Technologie geben. „GM arbeitet an einem Produkt-Programm, das die Entwicklung einer Reihe von E-Flex-Modellen für die Marke Opel beinhaltet“, erklärte Wagoner. Das Programm basiere auf dem Volt Concept Car von Chevrolet. Dessen Serienversion für Ende 2010 erwartet wird. Die hauptsächliche Entwicklungsarbeit werde im Entwicklungszentrum Warren im Staat Michigan geleistet.
Unternehmenskreisen zufolge soll es sich bei dem zweiten Opel-E-Flex-Modell um ein Fahrzeug handeln, das im Innenraum mehr Platz der Flextreme bieten soll. Das E-Flex-Prinzip nutzt Lithium-Ionen-Batterien, die das Fahrzeug über eine Reichweite von rund 60 Kilometern antreiben und über die Steckdose oder einen Generator aufgeladen werden. Der Generator kann ein kleiner Verbrennungsmotor oder eine Brennstoffzelle sein. Die elektrobetriebenen Opel-Modelle werden aller Wahrscheinlichkeit nach an deutschen Standorten gebaut, wie aus Management-Kreisen zu vernehmen war. So soll die Serienversion des Flextreme auf der Global Compact-Architektur basieren, wie sie auch die nächste Generation des Astra nutzt.Vergangenen Mittwoch hatte GM hohe Investitionen in die Marke Opel bekannt gegeben, nachdem lange Unklarheit über die Zukunft der deutschen Standorte herrschte. Demnach werden bis 2012 insgesamt neun Milliarden Euro in die Entwicklung und den Bau von 17 neuen PKW-Modellen und drei Transportern gesteckt. Allein Rüsselsheim erhält 900 Millionen Euro, die allerdings nahezu vollständig auf die Umstellung der Produktionsanlagen des neuen Insignia und dessen Derivate entfallen. Bochum bekommt 650 Millionen Euro, um ab 2010 die neue Generation der Modelle Astra und Zafira bauen zu können. Ins Corsa-Werk Eisenach fließen 240 Millionen Euro.