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12/01/2009

Arbeitnehmervertreter und Management von General Motors Europa kurz vor

Der europäische Betriebsrat von General Motors Europa steht kurz vor einer Einigung mit dem Management über Produktionsanpassungen im zurückgehenden Automobilmarkt. Der andauernde, dramatische Einbruch im Automobilmarkt zwingt die Hersteller zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um Absatzrückgänge in derProduktion auszugleichen.

Der europäische Betriebsrat von General Motors Europa hat nun mit dem Management einen Rahmenvertrag ausgehandelt, der einheitliche Mindeststandards für Arbeitszeitreduzierungen für alle Standorte in Europa vorsieht.

Die Regelungen erlauben dem Unternehmen flexibel auf Volumensschwankungen zu reagieren und mildern finanzielle Nachteile für die betroffenen Arbeitnehmer und General Motors.

So ist unter anderem vorgesehen, dass staatlich geförderte Kurzarbeit mit 12,5 % oder Arbeitszeitverkürzungen mit 50% vom Unternehmen bezuschusst werden. „Diese erste europäische Vereinbarung über einheitliche Mindeststandards bei Arbeitszeitanpassungen schützt die Beschäftigten vor drastischen finanziellen Nachteilen. Besonders wichtig ist, dass während der Laufzeit der Maßnahmen das Management betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen in ganz Europa ausschließt“, sagt Klaus Franz, europäischer Betriebsratsvorsitzender von General Motors.

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