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30/03/2007

Weitere Stellenstreichungen bei GM

Wie überall in der Presse zu lesen is, droht der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) erneut mit der Streichung von Arbeitsplätzen. Der GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster sagte am Donnerstag, dass bei den Marken Opel, Saab und Vauxhall in den nächsten Jahren Jobs überflüssig werden könnten.

Forster sagte weiter, dass alles davon abhängen werde, an welchen Standorten die neue Generation des Astra ab 2010 gebaut werde. "In einigen Werken könnte es sein, dass Leute entlassen werden. Wir wissen aber nicht, wo und wie viele Stellen", sagte Forster. "Die extreme Lösung wäre eine Werksschließung."

Eigentlich müßte es beschämend für unsre hochbezahlten Manager sein, so sie denn überhaupt noch ein Gewissen haben, dass ihnen beim Einsparen nur die Entlassung von Mitarbeitern einfällt. Gerade jetzt in Zeiten in denen die Minderung des CO2 in Deutschland in der Presse so hoch angesetzt, sollte eigentlich zu Anlass genommen in dieser Hinsicht auch Überlegungen anzustellen. Ist nicht in jedem Auto ein Motor vorhanden? Könnte man diesen Motor z.B nicht auch für Blockheizkraftwerke umrüsten? Einen Vorteil hätte Opel bereits: Der Kundendienst wäre dichter als bei jedem anderen Heizungshersteller. Von den zusätzlichen und sicheren Arbeitsplätzen auf dem Land erst gar nicht zu reden. Bisher konnte ich keinerlei Aktiväten in dieser Hinsicht feststellen. Aber vielleich ist das auch zuviel verlangt von jemanden der im Jahr nur noch nicht einmal Million € nach Hause bringt.
Statt in der alten Leier "Stellenabbau" nach Innovation zu suchen, wäre es doch mal an der Zeit die tollen Opel-Produkte noch toller zu machen und zwar im Sinne der Nachhaltigkeit. Da hätte das Management zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Klimaschutz und Beschäftigung. Vielleicht auch mal an die Käufer von morgen denken, das schützt die Beschäftigten von heute.
Unser aller Problem liegt nicht in der Globalisierung per se , sondern im Denken ,Handeln und Selbstverständnis unseres GM - Managements! Hier gilt nur der Größte zu sein ! Koste es was es wolle !Der Deal mit FIAT hat GM mehr als 7 Milliarden Euro Miese gekostet und wird als Erfolg verkauft !
Das Management ließ sich feiern weil wir ja nun " Dieseltechnik " bekommen hatten ! Dafür hätte wir locker 20 Motorentwicklungen durchführen können !
Als nächstes Fiasko wird sich die globale Plattform (Weltauto) beweisen .
Ford hat dies vor Jahren mit dem Mondeo versucht und ist gescheitert .
Global heißt nicht Spitze , sondern Mittelmaß !
Ist das eigentlich alles was diese manger können? Stellen streichen? Warum werden von diesen hochbezahlten herren nicht mal innovative lösungen angestrebt zum beispiel eine effektive auslastung der vorhandenen werke und ein höheres engagement bei der Werbung von unseren tollen Produkten?
Man muß nicht richtung osten wandern um effektiv und günstig zu produzieren und vor allem sollten die herren manager mal darüber nachdenken wer denn die tollen produkte noch kaufen soll wenn immer mehr Arbeitsplätze gestrichen werden. Ich glaub kaum das in China oder Russland der normalverdiener in der lage ist einen Vectra oder Signum zu kaufen.
Die Strategie des Gegeneinander Ausspielens funktioniert nur, wenn wir das zulassen. Wenn wir als Mitarbeiter alle zusammen halten - und das über alle Bereiche und alle Standorte hinweg, dann wird es ziemlich schwierig für das Management seine Vorstellungen umzusetzen.
Es ist schon seltsam, wofür diese hochbezahlten Manager ihre Gehälter bekommen. Einfacher Dreisatz und anschließender Personalabbau sind wohl die einzigen Tools, die sie beherrschen. Wie wäre es denn mal mit kreativen Lösungen, die die Interessen der Kollegen miteinbeziehen und damit für eine motivierte Mannschaft sorgen, die super Produkte herstellt?
Forster hat mitlerweile gelernt was er bei BMW nicht konnte: Leute abbauen.
Bei BMW (die im Hochlohnland Deutschland produzieren) konnte er noch kreativ sein. Jetzt ist er auf dem Niveau von GM angekommen.
Da ist doch klar, welche Absicht Forster und Co haben. Sie wollen uns gegeneinander ausspielen. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Wenn wir zusammenhalten, wird es eng für die da oben.

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