Spitzentreffen in Brüssel zur Krise der Autoindustrie
Krisengipfel in Brüssel: Konzernchefs und Regierungsvertreter der wichtigsten europäischen Autoländer haben sich am Mittwoch bei Industriekommissar Günter Verheugen versammelt. An dem "Auto-Gipfel" nehmen unter anderem ACEA-Präsident Christian Streiff, Daimler-Chef Dieter Zetsche, Fiat-Chef Sergio Marchionne, GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster und Volvo-Chef Leif Johansson teil.
EU-Flagge: Am Mittwoch findet in Brüssel ein Auto-Krisengipfel statt.
Brüssel. EU-Spitzentreffen zur Krise der Autobranche: Konzernchefs und Regierungsvertreter der wichtigsten europäischen Autoländer versammelten sich am Mittwoch bei Industriekommissar Günter Verheugen in Brüssel. Ziel der Konferenz unter Schirmherrschaft der EU-Kommission sei ein Meinungsaustausch angesichts des allgemeinen Wirtschaftsabschwungs und des Rückgangs der Autoverkäufe in der gesamten EU, teilte der europäische Dachverband ACEA mit. Vor diesem Hintergrund sollten auch die Politik-Empfehlungen der von Verheugen 2005 ins Leben gerufenen Expertengruppe "CARS 21" überprüft werden.
An dem "Auto-Gipfel" nehmen nach ACEA-Angaben unter anderem ACEA- Präsident Christian Streiff, Daimler-Chef Dieter Zetsche, Fiat-Chef Sergio Marchionne, GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster und Volvo-Chef Leif Johansson teil. Streiff ist zugleich der Vorstandsvorsitzende des französischen Herstellers PSA Peugeot Citroën. Eingeladen waren auch Gewerkschaftsvertreter. Für die Bundesregierung reiste Wirtschafts-Staatssekretär Jochen Homann an.
Der ACEA hatte bei der EU vor einigen Wochen nach einem Kredit von 40 Milliarden Euro gefragt. Verheugen sprach sich im "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch) für Steueranreize zugunsten der Anschaffung umweltfreundlicherer Autos aus. (dpa/gem)
