„Ja“ zur Zukunft des Werks Rüsselsheim
Aufgrund von Projektverschiebungen und fehlendem Volumen wegen des Modellzyklus konnten Zusagen für das Werk Rüsselsheim nicht eingehalten werden. Deshalb haben Geschäftsleitung und Betriebsrat eine weit reichende Vereinbarung mit folgendem Inhalt abgeschlossen:
Alle Auszubildenden der Lehrjahre 2008 bis 2010, ehemalige Auszubildende mit einem ruhenden Opel-Vertrag sowie Auszubildende der Jahrgänge 2006/2007, die bei der WorkNet GmbH (einem Joint Venture mit Opel) beschäftigt sind, werden ab 2011 mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bei Opel übernommen.
Beschäftigte der Jahrgänge bis 1950/51 aus dem Werk, die 2003 einen Altersteilzeitvertrag unterschrieben haben, können zwischen Ende 2007 und im Laufe des Jahres 2008 vorzeitig aus dem Unternehmen ausscheiden. Die Teilnahme an diesem Programm ist freiwillig. Für diesen Personenkreis werden in Kürze umfassende Informationsveranstaltungen angeboten. Sollten weitere Personenkreise in Betracht kommen, müssen diese mit dem Betriebsrat vereinbart werden.
Weiterhin wurde vereinbart, dass über die Laufzeit des Epsilon-II-Modellzyklus mindestens 6 Modelle am Standort Rüsselsheim gefertigt werden. Das Cockpit wird weiterhin am Standort Rüsselsheim gefertigt. Durch diese Maßnahmen werden spätestens bis Mitte 2012 3.450 Personen im Werk Rüsselsheim beschäftigt.
200 Beschäftigte aus dem Werk werden im Jahr 2008, weitere 50 im Jahr 2011 in andere Bereiche des Standorts überschrieben.
Mit dieser Vereinbarung ist es wiederum gelungen, eine Beschäftigungsbrücke zu bauen. Ältere Beschäftigte erhalten die Möglichkeit, früher in den Ruhestand einzutreten. Jungen Menschen wird durch die unbefristete Übernahme eine Berufsperspektive eröffnet. Die Fertigung ist mit diesem Vertrag über den gesamten Modellzyklus am Standort gewährleistet und gibt allen Beschäftigten im Werk eine gesicherte Zukunft.
Anonymous
01/11/2007
Anonymous
16/10/2007