GM Management reagiert auf Mehrarbeitsablehnung in Rüsselsheim
Das GM Management hat heute auf den ablehnenden Beschluß zur Mehrarbeit des Betriebsrats in Rüsselsheim eine erste Reaktion gezeigt. Für die Servicebereiche (FM) sollen nun die ersten 10 Stellen Mitarbeitern aus der Produktion angeboten werden. Das Werk in Rüsselsheim ist wegen des zu Ende gehenden Lebenszyklus des Vectra nicht voll ausgelastet. Der Betriebsrat stimmte nun in wenigen ausgewählten Bereichen (externe Baustellen und Design) den Mehrarbeitsanträgen der Geschäftsleitung zu.Die Situation in Rüsselsheim bleibt nach wie vor angespannt da der Betriebsrat noch immer mindestens 30 weitere Jobs in den Service-Bereichen (FM) mit Mitarbeitern der Produktion besetzen lassen will und auch die durch Altersteilzeitabgänge frei werdenden Stellen in den nächsten Jahren dem internen Stellenmarkt zur Verfügung stellen will. Andererseits will das Management weiter umfassend Mehrarbeit in vielen Bereichen verfahren. Bis zum endgültigen Auslauf des gegenwärtigen Vectra und dem Anlauf des nächsten Modells (Epsilon II) wird weniger Personal im Werk benötigt das sinnvoll in anderen Bereichen kostensparend eingesetzt werden könnte - wenn denn die Europazentrale in Zürich dem örtlichen Management die Freiheit läßt, dies zu entscheiden.

Martin Bartmann
28/05/2007
Anonym
17/05/2007