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24/08/2007

GM Beschäftigte im Werk Zaragoza, Spanien, kämpfen gegen Auslagerungspläne von GM

Nachdem das GM Management in Spanien bekannt gab, dass es eine Studie durchgeführt hat und nun den Bereich Facility Management fremdvergeben will, hören die Proteste im spanischen GM Werk nicht auf.

Mit verschiedenen Aktionen wehren sich die spanischen Beschäftigten mit ihren Gewerkschaften gegen die einseitig getroffene Entscheidung des Management, den Bereich Facility Management (FM) auszulagern. Sie stehen damit vor einem Problem, dass Gewerkschaften bei GM global in allen Werken ebenso wie in anderen multinationalen Unternehmen betrifft. Es wird ausgelagert, was nicht definiertes "Kerngeschäft" ist - egal ob die Arbeit nachher teurer ist als vorher. Der Betriebsrat und die Gewerksc haften in Zaragoza wehren sich mit aller Macht insbesondere gegen die Politik des GM Managements, einseitig diese Maßnahme vollziehen zu wollen. Insbesondere die Gewerkschaften UGT und CCOO verweisen auf die Zusage des europäischen GM Managements, einen europäischen Rahmenvertrag mit dem Eurobetriebsrat verhandeln zu wollen. Im Widerspruch dazu steht die Absicht des örtlichen spanischen Managements, die Auslagerung so schnell wie möglich einseitig durchziehen zu wollen. Gemäß der existierenden europäischen Rahmenverträge bei GM haben die Gewerkschaften und Betriebsräte ein Verhandlungsrecht. Dieses werden sie sich insbesondere in dem Werk Zaragoza nicht nehmen lassen. Das Werk platzt zur Zeit aufgrund der guten Nachfrage nach dem dort gebauten Modells Corsa aus allen Nähten. Warum GM ausgerechnet hier mit aller Macht seine zentrale Strategie durchziehen will, bleibt für viele ein Rätsel. Auseinandersetzungen um Auslagerungen gibt es auch in anderen Werken, z.B. den zukünftigen Astra-Werken ind Bochum, Trollhättan (Schweden), Gliwice (Polen) und dem Werk in Antwerpen (Belgien).

Na ja, Pitney Bowes ist vielleicht anzumerken, dass Verträge und Vereinbarungen die die Kolleginnen und Kollegen bekommen haben, andere in anderen europ. Standorten froh für wären. Zur Solidarität muß man ehrlicherweise sagen, dass wir zum erstenmal angefangen haben, uns europaweit mit der Auslagerungsproblematik zu beschäftigen im Rahmen des Delta-Wettbewerbs. Da wurden zum erstenmal der Status und die Gm Forderungen für die einzelnen Standorte zusammengetragen. Das ist die erste Bedingung für eine gemeinsame Strategie. Die Auseinandersetzung um Pitney Bowes ist zum damaligen Zeitpunkt nicht auf die europäische Ebene gebracht worden.Das ist der Unterschied jetzt zu Spanien. Jetzt ist eine andere gemeinsame Basis erarbeitet worden wobei immer noch gilt, dass die deutschen Standorte weit bessere Chancen auf Absicherung bei Auslagerungen haben als andere. Selbstverständlich kann man fragen, wie groß war die Solidarität am Standort Rüsselsheim? Wie stark ist die Belegschaft aktiviert worden. Das ist die erste Voraussetzung wenn man Solidarität aus anderen Standorten einfordert. Wir werden hier in den noch zu Opel gehörenden Servicebereichen sehen, was wir zuerst selbst auf die Beine bringen im Hinblick auf die Zeit nach dem Zukunftsvertrag. Wenn wir stark sind, können wir Solidarität geben und das wo wir Unterstützung brauchen auch bekommen.Jammern hilft jedenfalls nicht weiter.
Wo war die Sollidarität als 120 Kollegen der BKS in Rüsselsheim an Pitney Bowes vergeben wurden? Niemand hat für uns gestreikt und Franz meinte nur wir haben versucht das beste rauszuholen. Das sehen wir aber anders daher brauch auch niemand mehr kommen uns sagen "wehrt euch gegen die Auslagerungspläne". Im ernstfall hilft Dir niemand. Traurig aber wahr.
Outsourcing dt. Auslagerung
Bei Outsourcing handelt es sich um eine kurzfristige Maßnahme die auf lange sicht keine Rendite bringt.Es handelt sich wieder mal um eine Fehleinschätzung des Mangements.Wir verlieren dabei an Qualität und machen uns abhängig von dritten.Nicht in Spanien ,Belgien ,Deutschland oder irgendwo anders kann man so etwas dulden.Darum weiter so El PUEBLO UNIDO !!!
Ich finde es sehr schade, das es nicht möglich ist, das Verfahren des Blogs in den angeschlossenen Landessprachen zu erklären. Ich tue mich auf jeden Fall mit dem englischen Geschreibsel sehr schwer.

Nun endlich zu meinem Anliegen.

Zu den Auslagerungsplänen von FM in Saragossa habe ich einige Fragen:
welche Zeitschiene ist vorgesehen, was heisst schnellstmöglich?
soll es Verträge geben?
wieviele Mitarbeiter sind betroffen?
werden die Vorgesetzten auch den Betrieb wechseln?
wie kämpfen die Betroffenen, gibt es Solidarität aus anderen Abteilungen?

Mit solidarischen Grüssen

morwil
Kolleginnen und Kollegen im Werk Zaragoza.

Am Standort Rüsselsheim ist die Bewunderung für euren Mut und Kampfeswillen groß. Wehrt euch gegen die Auslagerungspläne die einseitig vom Management verkündet wurden. Das Management muss auf diese weise gezwungen werden die europäischen Absprachen einzuhalten. Auf diesem Wege möchte ich Euch die Solidarität unserer Kolleginnen und Kollegen aus Rüsselsheim übermitteln.
Peter Gießer VKL Vors. Opel Rüsselsheim
Weiter so Kollegen!! Zeigt dem Managment das hirnloses Outsourcing keine Lösung ist.
Die Rüsselsheimer Kollegen stehen zu euch!!!!!!

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