GM Beschäftigte im Werk Zaragoza, Spanien, kämpfen gegen Auslagerungspläne von GM
Nachdem das GM Management in Spanien bekannt gab, dass es eine Studie durchgeführt hat und nun den Bereich Facility Management fremdvergeben will, hören die Proteste im spanischen GM Werk nicht auf.
Mit verschiedenen Aktionen wehren sich die spanischen Beschäftigten mit ihren Gewerkschaften gegen die einseitig getroffene Entscheidung des Management, den Bereich Facility Management (FM) auszulagern. Sie stehen damit vor einem Problem, dass Gewerkschaften bei GM global in allen Werken ebenso wie in anderen multinationalen Unternehmen betrifft. Es wird ausgelagert, was nicht definiertes "Kerngeschäft" ist - egal ob die Arbeit nachher teurer ist als vorher. Der Betriebsrat und die Gewerksc haften in Zaragoza wehren sich mit aller Macht insbesondere gegen die Politik des GM Managements, einseitig diese Maßnahme vollziehen zu wollen. Insbesondere die Gewerkschaften UGT und CCOO verweisen auf die Zusage des europäischen GM Managements, einen europäischen Rahmenvertrag mit dem Eurobetriebsrat verhandeln zu wollen. Im Widerspruch dazu steht die Absicht des örtlichen spanischen Managements, die Auslagerung so schnell wie möglich einseitig durchziehen zu wollen. Gemäß der existierenden europäischen Rahmenverträge bei GM haben die Gewerkschaften und Betriebsräte ein Verhandlungsrecht. Dieses werden sie sich insbesondere in dem Werk Zaragoza nicht nehmen lassen. Das Werk platzt zur Zeit aufgrund der guten Nachfrage nach dem dort gebauten Modells Corsa aus allen Nähten. Warum GM ausgerechnet hier mit aller Macht seine zentrale Strategie durchziehen will, bleibt für viele ein Rätsel. Auseinandersetzungen um Auslagerungen gibt es auch in anderen Werken, z.B. den zukünftigen Astra-Werken ind Bochum, Trollhättan (Schweden), Gliwice (Polen) und dem Werk in Antwerpen (Belgien).

WS
09/09/2007
Anonymous
06/09/2007
Che
27/08/2007
Morwil
27/08/2007
Peter Giesser (Rüsselsheim)
27/08/2007
Andreas St. (Rüsselsheim)
27/08/2007