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12/11/2008

Gespräche auf europäischer Ebene bringen noch keine Entscheidung

Management konkretisiert Forderung nach Einsparungen - keine ausreichenden Garantien für die Beschäftigten

„Cash is King“ – so kann zusammengefasst werden, was das europäische Management für das Jahr 2009 mit seinen Einsparungen erreichen will. Damit sollen so viel Kosten wie möglich eingespart und in das Jahr 2010 und später verschoben werden.

Inzwischen hat das Management die Einsparliste konkretisiert, z.B.:

· Nullrunde für 2009; 50% des Tarifabschlusses als Einmalzahlung in 2010

· Abbau ANÜ/Leiharbeit

· Herausnahme von Nachtschichten

· Arbeitszeitverkürzung ohne bzw. nur mit Teil-Lohnausgleich (15%)

· Kurzarbeit (+ möglicher Ausgleich 10% - 15%)

· Kein Bonus für Executives, 10% Gehaltskürzung

· Reduzierung von ISPs und Reisekosten

· Reduzierung der Ausbildungsquote

· Kein Ersatz von Altersteilzeitabgängen

Demgegenüber stehen:

· Vage Aussagen („we will look into it“, frei übersetzt: „schau mer mal“…), aber keine Garantien für die vom europäischen Betriebsrat geforderten Zusagen über Projekte, Modelle und Produktionsvolumen

Ohne verbindliche Zusagen sind keine Zugeständnisse möglich. Der europäische Betriebsrat wird sich aber weiteren Gesprächen und Sparvorschlägen nicht verweigern, wenn das Management bereit ist, belastbare Garantien für ein europäisches Geschäftsmodell abzugeben, das dem Unternehmen, den Marken und den Beschäftigten die Existenz und Zukunft sichert.

Die zahlreichen Einsparvorschläge der Beschäftigten sind Gegenstand der lokalen Taskforces. Der Betriebsrat bittet um weitere Unterstützung und Ideen. Bitte nutzen Sie dafür folgende Adresse:

tv engineering (tv.engineering@de.opel.com)

QuelleDIE IG METALL IM BETRIEBSRAT RÜSSELSHEIM INFORMIERT...

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Hallo,
wir hätten da noch ein paar Ideen um Einsparungen bei der Firma Opel zu realisieren.

1. Den Geschäftswagenbereich um mindestens 80 % zu reduzieren …
2. Das betanken der Geschäftswagen, wenn privat benutzt, aus eigener Tasche zu bezahlen.
3. Jeder AT-Angestellte ist verpflichtet einen Opel zu kaufen und zu fahren.
4. Den riesigen Wasserkopf in den Führungsebenen abbauen.
5. Die Europazentral von GME, mit Sitz in Zürich, nach Rüsselsheim holen, da stehen genügend Gebäude leer.
6. Die Angestelltengehälter erst am 10. des Monats auszuzahlen und der Arbeiter am 1. des Monats. Hintergrund ist der, es gibt mehr Angestellte als Arbeiter in Rüsselsheim.
7. 1 % Leasing für alle Mitarbeiter für Fahrzeuge der Marke Opel.
8. Kürzen der 40 Stunden Verträge auf 35 Stunden.


Mit freundlichen Grüßen
Mitarbeiter der Firma Opel

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