General Motors weist Mediengerüchte über Pleite zurück, verschiebt aber neue Modelle
Laut Süddeutscher Zeitung weist General Motors die zahlreichen Spekulationen über eine Pleite zurück, verschiebt aber gleichzeitig aus Finanznot die Entwicklung neuer Modelle.
Gleichzeitig werden in den USA staatliche Finanzspritzen zur Rettung von General Motors immer mehr diskutiert. General Motors verliert zur Zeit pro Monat 1 Mrd. US $ und sucht verzweifelt nach neuem Kapital. Offenbar ist dies auch die Ursache dafür, dass das Management in Detroit bei der Entwicklung von neuen Modellen immer stärker bremst.
Dem Bericht in der Süddeutschen Zeitung zufolge verschiebt GM "wegen der Finanznöte nun sogar den Start von sparsameren Modellen, die für einen Markterfolg und die Sanierung des Konzerns entscheidend seien, schrieb das US-Magazin «BusinessWeek»". Erwähnt wird hier u.a. der erst kürzlich öffentlich mit großem Aufwand vorgestellte neue Kompaktwagen Chevrolet Cruze, der nun offenbar "nicht vor 2011 und damit um fast ein Jahr verzögert auf den Markt kommen" wird. E
Laut Süddeutscher Zeitung bestätigte ein Sprecher von General Motors dem Magazin, "dass einige neue Programme etwas aufgeschoben würden. Zu konkreten Modellen und Zeitplänen wollte er sich aber nicht äußern."
Fakt ist, dass das GM Management mit solchen Entscheidungen die Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter in Nordamerika verspielt.

L.R.
26/10/2008
John
25/10/2008