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27/02/2008

FS-Konten

Was haltet Ihr von der Vereinbahrung die Plusstunden auf den Gleitzeitkonten abzubauen?

3 Tage vor Stichtag bekommt man Brieflich mitgeteilt das man alles was über 60 Plus ist ausbezahlt bekommt.Einen Abbauplan erstellen ist nicht möglich.Monatelang musste man Überstunden buckeln und dann wird man um seine Freizeit beschissen! Im April wird dann alles ausbezahlt und das Finanzamt freut sich.

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Die Meldung stimmt nicht. Die Vereinbarung ist eindeutig. Ab der 61. Stunde kann ausbezahlt, in ein Langzeitkonto geschrieben oder abgebaut werden. Hierbei muss mit dem Vorgesetzten ein Abbauplan erstellt werden. Das ist nur schwierig, wenn es sich um eine sehr große Anzahl von Gleitzeitstunden handelt.Fragt Eure Betriebsräte (am besten IG Metall)
Es gibt keinen Zwang, sich alle Stunden ausbezahlen zu lassen! Gleitzeitstunden können in Freizeit genommen werden. Die Vorgesetzten sind verpflichtet, mit den Beschäftigten Abbaupläne zu vereinbaren. Bei Problemen bitte umgehend an Ihren zuständigen Betriebsrat oder Betriebsrätin wenden.
Zur Klärung anbei die ausgehandelten Regelungen:
Mehrarbeit:
• Alle Zeitausgleich-
Salden können ohne Limitierung ausgezahlt werden.
• Maximal 150 Stunden können in ein „Langzeitkonto“ (das noch vereinbart werden muss) gestellt werden.
• Maximal 60 Stunden können auf dem ZA-Konto verbleiben.
• Auch eine Kombination aus Auszahlung und Langzeitkonto ist im oben genannten Rahmen möglich.
• Sollten trotz Auszahlung bzw. maximalem ZA-Konto (60 Stunden) und Einstellung von Zeit in das Langzeitkonto (150 Stunden) Zeiten überbleiben (z.B. ab 211 Stunden), müssen diesbezüglich individuelle Abbaupläne erarbeitet werden.
• Bereits bestehende und zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten abgestimmte Abbaupläne können entsprechend umgesetzt werden.
• Guthaben unter 9 Stunden werden aus systemtechnischen Gründen ausbezahlt.

Gleitzeit:
• Bei einem aktuellen Gleitzeitguthaben von mehr als 60 Stunden können auf Wunsch des/der Beschäftigten bis zu 150 Std. einmalig mit der Abrechnung für den Monat März 2008 ausbezahlt werden.
• Bestehen danach noch weitere Plusstunden über 60 Stunden hinaus, können davon auf Wunsch des/der Beschäftigten bis zu 150 Std. in ein Langzeit-/Lebensarbeitszeitkonto gestellt werden, sobald dafür eine entsprechende Regelung vorhanden ist
• Sollten dann noch mehr als 60 Stunden bestehen, muss ein Abbauplan erarbeitet werden, bei dem persönliche und betriebliche Belange gleichermaßen berücksichtigt werden.

Soweit ich weiß, stimmt das doch nicht. ISt wieder so ein Spiel des managements. Wir können doch wählen. Frag ma deinen IG Metall Vertrauensmann oder BEtriebsrat. Gruß

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