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18/09/2007

Forster will FSO-Werk in Polen zu Chevrolet-Zentrum machen

General Motors will in Zeran (Warschau) ein paar hundert Tausende Chevrolets jährlich bauen und ist bereit, 138 Mio. € an den polnischen Staat zurückzuzahlen, die an FSO als öffentliche Hilfe gezahlt wurden.

GM wird in den nächsten Jahren mindestens eine halbe Million Chevrolets aus europäischen Fabriken brauchen und später noch mehr. Auf die Frage, wo sie gebaut werden sollen, antwortet C.P. Forster „alle Optionen seien möglich“. Die beste Option ist es, die Produktion in Warschau zu erhöhen und dort ein europäisches Zentrum für Chevrolet-Produktion zu errichten. Seit einigen Tagen ist GM Eigentümer von 40% der Anteile an der FSO-Fabrik, die für 254,5 Mio. USD gekauft wurden. GM will sich nicht nur für 5 Jahre, sondern für 25 Jahre oder länger an FSO binden, laut Forster.

GM rechnet damit, dass in 10 Jahren in Europa eine Million Chevrolets verkauft werden, die meisten davon würden in Polen produziert werden.

Die ersten 4-türigen Chevrolets Aveo kommen im Oktober auf den Markt, bis Ende des Jahres sollen 4.000 davon produziert werden, im nächsten Jahr 70.000.

Die von der EU-Kommission auferlegte Produktionsbeschränkungen sieht Forster nicht als Problem und meint, man kann die staatliche Hilfe zurückzahlen. Er äußert auch Erstaunen darüber, dass die polnische Regierung, die sonst so gut um ihre Rechte kämpfen kann, in diesem Fall nichts macht. FSO hat eine Berufung gegen die Entscheidung der EU-Kommission eingelegt.

Zoll i. H. v. 15% auf die aus Korea importierte Autos, starke Währung und der Druck auf die Löhne in Korea führten dazu, dass GM seit einigen Monaten nach einer Produktionsstätte in Mitteleuropa sucht, wo die Nachfrage nach Chevrolets am höchsten ist.

GM hat 110 Mio. € in Russland investiert, wo sie 15.000 Chevrolets Captiva bauen wollen. Bei FSO will GM die Produktion schnell auf 150.000 Fahrzeuge jährlich erhöhen.

Zur Zeit werden in Polen ca. 800.000 Pkws und Lieferwagen jährlich produziert. Fiat ist der größte Produzent mit ca. 300.000 Autos, FSO ist an vierter Stelle mit über 80.000 Autos (1999 waren es ca. 180.000). FSO ist nach Erhöhung der Beschäftigtenzahl (derzeit ca. 2.000 Menschen) in der Lage, 400.000 Autos jährlich zu produzieren.

Interview mit Wayne D. Brannon: ... Wir entwickeln uns vor allem in Mittel- und Osteuropa. Unsere Philosophie ist, so nah am Markt wie möglich zu sein. In Russland ist Chevrolet die Marke mit dem höchsten Wachstum, also werden wir noch höhere Produktionsmöglichkeiten brauchen und wir werden überlegen, ob wir die bestehenden Fabriken entwickeln oder neue bauen bzw. kaufen. ... Die Zielproduktion in 10 bis 15 Jahren ist eine Million Fahrzeuge jährlich.

(Übersetzung eines Artikels aus: "Rzeczpospolita" vom 18.09.07)

Richtig Chéke! Mit dem Geld das GM in Westeuropa einspart kaufen die in Osteuropa neue Kapazitäten um sie gegen uns zu nutzen und unsere Jobs wegzunehmen. Das ist wirklich pervers! Das einzige was hilft ist das die westeurop. Werke und Arbeiter zusammenstehen. Leider denken noch immer einige Gewerkschafter in manchen sTandorten sie könnten am besten mit Zugeständnissen auf Kosten anderer weiter kommen. Die haben nix kapiert was Globalisierung heißt!!
Met het geld dat in West Europese fabrieken bespaard wordt, koopt men bijkomende capaciteit in het Oosten en gebruikt het dan tegen de werknemers in het Westen om hun baan te schrappen !
Wat een perversiteit ! Lang leve de vrije markt.

With the money they (GM) saves in Western Europe they by new capacities in the East and then use it against the Western workers to take away their job.
How perverse ! Long live the free market.
Ich frage mich wo wohl die Gelder die GM hier ausgiebt erarbeitet wurden? Ich kann mir nicht vorstellen das diese Gelder nur alleine vom Verkauf vom Chrevrolet Modellen stammen.
Bei Opel in Rüsselsheim wartet die Belegschaft noch immer auf die restlichen 30% des Weinachtsgeldes die alle Opelaner meiner meinung nach verdient haben!!

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