Fiat baut in Serbien zwei neue Modelle in Werk in dem auch Opel Astra gebaut werden
Der italienische Konzern Fiat investiert in den nächsten 2 Jahren 700 Mio. Euro in die serbischen Zastava-Werke, wo er nach 2009 jährlich 200.000 Stück eines neuen Modells bauen will. Ein Jahr später soll ein weiteres Modell folgen, wodurch sich die Produktion auf 300.000 Pkw pro Jahr in Serbien erhöhen wird.
2007 hatten die Zastava-Werke 12.350 Pkw verlassen. Fiat-Vizechef Alfredo Altavila hat mit Serbiens Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic in Belgrad ein Protokoll unterschrieben, wonach Fiat 70 % der Anteile von den Werken in Kragujevac übernehmen wird. Morgen soll der endgültige Vertrag besiegelt werden. Die Serben werden sich an der Investition mit 100 Mio. Euro beteiligen. Zastava heißt auf Serbisch Flagge. Die Erfolgsära der Pkw-Sparte des Unternehmens begann Ende der 50er Jahre mit der Lizenzfertigung des Fiat 600 unter dem Namen Zastava 750. Auch der Zastava 10 ist ein Lizenzmodell, das sich ästhetisch nicht vom letzten Facelift des Fiat Punto II unterscheidet und ab 8000 € kostet. 2007 wurde mit General Motors ein Abkommen über die Montage des Opel Astra G unterzeichnet. (Rzeczpospolita 2. Mai 2008 S. B7, wikipedia.org)