Europäischer Rahmenvertrag sichert Astra-Werke und Werk in Antwerpen langfristig ab
Carl-Peter Forster, Präsident von General Motors Europa, Klaus Franz und Rudi Kennes, Vorsitzende des Europäischen Arbeitnehmerforums (EEF) von General Motors, haben heute einen Rahmenvertrag für die nächste Generation Astra und Zafira sowie für ein neues SUV-Fahrzeug für das Werk Antwerpen in Belgien unterzeichnet.
Der Rahmenvertrag für die zukünftigen Astra- und Zafira-Standorte garantiert die Produktion in Ellesmere Port (UK), Bochum (Deutschland), Trollhättan (Schweden) und Gliwice (Polen) über den gesamten Lebenszyklus und verhindert betriebsbedingte Kündigungen. In diesem Vertrag sind u. a. der 3-Schichtbetrieb, die Kapazität und die notwendigen Zukunftsinvestitionen festgeschrieben. Die von den jeweiligen Betriebsräten/Gewerkschaften in den Werken ausgehandelten lokalen Verträge, wie z. B. über Auslagerungen werden Bestandteil des Rahmenvertrages.
Das für die zukünftige Astra-Produktion nicht mehr vorgesehene Werk in Antwerpen, Belgien, wird nach Auslaufen des jetzigen Astras durch zwei Modelle einer neuen SUV Generation abgesichert. Diese Produktion ist exklusiv für Europa. Das derzeit geplante Volumen ist mit 120.000 Einheiten p. a. festgeschrieben. Im Jahre 2009 wird sich der Standort für ein weiteres und zusätzliches Modell bewerben.
In den Verhandlungen ist es dem Europäischen Arbeitnehmerforum (EEF) gelungen, seine zentralen Forderungen zu verwirklichen: keine Werkschließung und keine betriebsbedingten Kündigungen. Der Erhalt des Werks in Antwerpen setzt ein klares Zeichen gegen die Verlagerung von Produktion nach Osteuropa und Asien.