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30/05/2008

Amerikaner erhält Sitz. Arbeitnehmervertreter im Opel-Aufsichtsrat

Während es auf Arbeitgeberseite schon lange üblich ist, dass amerikanische GM-Vertreter dem Aufsichtsrat von Opel und Powertrain angehören, war dies bisher bei den Arbeitnehmern nicht der Fall. Gestern wurde nun Cal Rapson, Vizepräsident der amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft (UAW), auf einen Platz der IG Metall in das Gremium gewählt.

Mit seiner Wahl wolle man der Globalisierung der GM-Produktion begegnen und stärker international zusammenarbeiten.

Die IG Metall hat erneut alle Sitze in der Vertretung gewonnen. Bei den betrieblichen Vertretern und den Gewerkschaftsvertretern erzielte sie zwischen 91,4 und 92,9 Prozent. Die Christliche Gewerkschaft Metall erreichte 7,1 bis 8,6 Prozent. Neben Rapson vertreten die IG Metall weiterhin Sabine Maaßen und Armin Schild. Von betrieblicher Seite wurden gewählt: Klaus Franz und Peter Klein aus Rüsselsheim, Rainer Einenkel und Dirk Bresser aus Bochum, Alfred Klingel aus Kaiserslautern und für Harald Lieske aus Eisenach. Als Vertreter der Leitenden Angestellten wurde Dieter Schmidt in den Aufsichtsrat gewählt.

Mainspitze, 30. Mai 2008

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GM führt seine amerikanischen Business-"Gesetze" schon seit Jahren bei Opel ein mit allen damit verbundenen Problemen. Wenn nun ein hochrangiger Vertreter der amerikanischen Automobilgewerkschaft für den Opel-Aufsichtsrat kandidiert ist das ein Teil der Gegenstrategie der Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat und IG Metall. Was ist dein Problem?
Prima bald führen wir noch die Amerikanische Gestze in unser Unternehmen ein dann geht es uns gut.

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