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16/11/2008

Stellungnahme der Opel-Betriebsratsvorsitzenden

Nach der gestrigen Sondersitzung der 4 Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz, Opel Rüsselsheim, Rainer Einenkel Bochum, Alfred Klingel Kaiserslautern, Harald Lieske Eisenach und Sabine Massen für die IG-Metall gaben sie folgendes Statement zur derzeitigen Situation von Opel und der angefragten Bundes und Länder Bürgschaft ab.

Opel hat kein Liquiditätsproblem, es geht um eine reine Vorsorgemaßnahme. Wir müssen davon ausgehen, dass die Milliarden Forderungen von Opel an General Motors bei einer Verschärfung der Situation in den USA von GM nicht mehr bedient werden können.

Um die Zukunftsinvestitionen, 20 neue Modelle bis 2012 sicherzustellen, ist auf diesem Hintergrund die geforderte Bürgschaft für Kreditlinien notwendig.

Deshalb haben die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat frühzeitig die Politik im Bund und den Ländern um Unterstützung gebeten.

Im Zusammenhang mit den Bürgschaften fordern die Betriebsratsvorsitzenden die Politik auf, diese Bürgschaft an konkrete Standort-, Beschäftigungs- und Investitionszusagen zu knüpfen. Es muss sichergestellt sein, dass es kein Abfluss der Gelder aus dem Opel Verbund geben darf.

Die Betriebsratsvorsitzenden verurteilen die Behauptungen des „Krisenpopulisten“ Dudenhöfer, der seine Meinung immer in den Wind hängt und mit seinen Aussagen zu Opel die Arbeitsplätze gefährdet.

Wir werden als Beschäftigte unseren Beitrag in dieser schwierigen Zeit leisten, um zukünftige Investitionen sicherzustellen. Wir werden jedoch keinen Cent bereitstellen der dann von GM verbrannt werden wird.

Opel ist mit seiner Qualität und seinen Modellen sehr gut aufgestellt. Mit dem Zukunftsvertrag sind die Beschäftigten vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.

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GME will 750 Mill. US $ in 2009 an "personenbezogenen" Kosten einsparen in ganz Europa. Für eine Bürgschaft in Deutschland muss erstmal gar kein Steuerzahler aufkommen, da dies nur ein Notnetz ist, falls Opel am Kreditmarkt Geld aufnehmen muss wenn GM seine Schulden bei Opel nicht mehr bezahlen kann/muss im Falle eines Bankrotts in den USA.
Wo sollen eigentlich die 780 Millionen eingespart werden?Nur bei den Deutschen Opel Werken oder auch bei den anderen europäischen Opel Werken? Werden auch in anderen europäischen Ländern Bürgschaften beantragt oder muß wieder nur der Deutsche Steuerzahler herhalten?
Gleiche Pflicht für ALLE beteiligten Werke.
Der Wasserlopf der hier bezahlt werden muss, ist doch auch schon sehr groß, da könnte man doch eigendlich mal anfangen zu sparen.
Sich jetzt von GM zu lösen !!!!!
Was ist die Alternative?
"Wir werden als Beschäftigte unseren Beitrag in dieser schwierigen Zeit leisten, um zukünftige Investitionen sicherzustellen."

Wer ist Wir ( wahrscheinlich wieder die Mitarbeiter, die den Kopf hinhalten müssen mit einbußen beim Gehalt oder Weihnachtsgeld.....)
Ich verstehe hier einiges nicht mehr, jeder wollte doch die Globalisierung, jetzt gehen wir halt global baden....
Die Hilfen werden nicht reichen, wenn der Mutterkonzern noch im Nacken sitzt wird es auch zu Kündigungen kommen. Und dafür wird das Geld der guten Steuerzahler wieder eingesetzt, wer soll den bitteschön die Autos kaufen, die Leiharbeiter auf pump, dann wird die Krise ja bestimmt noch grösser werden. Das einzige, was helfen könnte ist ein neuer Investor und das ohne GM !!!!

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