Stellungnahme der Opel-Betriebsratsvorsitzenden
Nach der gestrigen Sondersitzung der 4 Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz, Opel Rüsselsheim, Rainer Einenkel Bochum, Alfred Klingel Kaiserslautern, Harald Lieske Eisenach und Sabine Massen für die IG-Metall gaben sie folgendes Statement zur derzeitigen Situation von Opel und der angefragten Bundes und Länder Bürgschaft ab.
Opel hat kein Liquiditätsproblem, es geht um eine reine Vorsorgemaßnahme. Wir müssen davon ausgehen, dass die Milliarden Forderungen von Opel an General Motors bei einer Verschärfung der Situation in den USA von GM nicht mehr bedient werden können.
Um die Zukunftsinvestitionen, 20 neue Modelle bis 2012 sicherzustellen, ist auf diesem Hintergrund die geforderte Bürgschaft für Kreditlinien notwendig.
Deshalb haben die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat frühzeitig die Politik im Bund und den Ländern um Unterstützung gebeten.
Im Zusammenhang mit den Bürgschaften fordern die Betriebsratsvorsitzenden die Politik auf, diese Bürgschaft an konkrete Standort-, Beschäftigungs- und Investitionszusagen zu knüpfen. Es muss sichergestellt sein, dass es kein Abfluss der Gelder aus dem Opel Verbund geben darf.
Die Betriebsratsvorsitzenden verurteilen die Behauptungen des „Krisenpopulisten“ Dudenhöfer, der seine Meinung immer in den Wind hängt und mit seinen Aussagen zu Opel die Arbeitsplätze gefährdet.
Wir werden als Beschäftigte unseren Beitrag in dieser schwierigen Zeit leisten, um zukünftige Investitionen sicherzustellen. Wir werden jedoch keinen Cent bereitstellen der dann von GM verbrannt werden wird.
Opel ist mit seiner Qualität und seinen Modellen sehr gut aufgestellt. Mit dem Zukunftsvertrag sind die Beschäftigten vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.

WS
20/11/2008
KS
17/11/2008
user
16/11/2008
Opelarbeiter
16/11/2008
WS
16/11/2008
Opelaner
16/11/2008
Globalisierungsgegner
16/11/2008
GMmussweg
16/11/2008