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16/11/2008

No brainer

Historische Chance: Warum kaufen wir Opel nicht zurück?

Angesichts des beständig fallenden Restwertes von GM von z.Zt. a.3,2Mrd USD dürfte der Wert von Opel z.Zt. bei ca. 800MioUSD liegen (EK 07:650Mio€), Tendenz stark fallend.
Wenn jeder bei Opel nur einmal auf sein Weihnachtsgeld verzichtet, kann Herr Demant das Unternehmen von den Amis/ GME respektive der spanischen Holding zurückkaufen (Mgm. Buy-Out der ADAM.OPEL GmbH im Mehrheitanteil).
Dafür brauchen wir keine stattlichen Steuergelder in Anspruch zu nehmen.
Mit GM/GME, Powertrain GmbH und ggf. anderen verbundenen Unternehmen könnten wir beispielsweise für die nächsten Jahre Joint Venture Vereinbarungen o.ä. treffen ...

Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß ich nur einen Cent von meinem Geld in den Laden stecke. 2004 wollten sie nich schon loswerden, und das gleiche Spiel geht bald wieder los.
Leider hat Medusa auch nicht Recht, sorry! Ja, Opel muss nach HGH bilanzieren, allerdings kann dadurch das ganze GME-Geflecht von über 100 Firmen in Europa nicht übersehen werden und schon gar nicht wie die Geldströme verliessen. Hier sind unzählige legale Möglichkeiten wie in jedem Konzern durch konzerninterne Berechnungspreise z.B. Steuern zu sparen und Gewinne nur da anffallen zu lassen wo es sich "rechnet. So einfach wie von Medusa beschrieben ist eben nicht. Sonst wäre alles ja ganz einfach!
Bedenken gegenüber den Folgen von Entscheidungen in Detroit oder in Zürich wurden von den Arbeitnehmervertretern vorgebracht, allerdings setzt sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen: 9 Vertreter der Arbeitnehmer, 1 Vertreter der leitenden Angestellten und 10 von der Kapitalseite, allerdings hat der von der Kapitalseite gestellte Vorsitzende des Aufsichtsrats ein doppeltes Stimmrecht. Wie dann die Mehrheitsverhältnisse im Konfliktfall stehen, kann einfach ausgerechnet werden. Im übrigen ist die Gesellschaftsversammlung nicht der Aufsichtsrat. Die Gesellschafterversammlung der Adam Opel GmbH kann sozusagen unter der Dusche stattfinden, da die Adam Opel GmbH zu 100% GM gehört, allerdings verschiedenen GM Holdings und der Corporation. Die Einbindung der europoäischen Werke zu Opel macht Sinn da Opel begrenzt auf Deutschland viel zu klein wäre und auch nicht selbst alle Produkte fertigen könnte.
Da wurde in den vergangen Wochen viel Unsinn in die Diskussion gebracht:

Die Adam Opel GmbH ist als Kapitalgesellschaft zur Veröffentlichung einer Jahresbilanz verpflichtet. Daraus ergeben sich der Erfolg der ordentlichen Geschäftsführung und die Zu- und Abflüsse der Geldströme aber auch Einschätzung künftiger Marktentwicklung und die Vorsorge für Risiken:
https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=eb189d9593d7e7f6b98b411d2b9442da&page.navid=quicksearchlisttoquicksearchdetail&globalsearch_searchlist.selected=894ff58fad3d5f50&globalsearch_searchlist.destHistoryId=0
Ob unsere Geschäftsführung im Sinne und zum Wohle des Unternehmens gehandelt hat, wird jährlich auf der Gesellschafterversammlung (= Aufsichtsrat) beurteilt, die regelmäßig mit der Entlastung des Vorstandes endet.
Bedenken, ob die Einbindung in die GM Globalisierung, die Verlagerung von Opel Volumen in GME Werke (i.S. von‚ „Nicht Opel Werke“) immer zum Nutzen der AOGmbH war, sollten dort vorgebracht werden. Immerhin ist der Aufsichtsrat mit 10 Arbeitnehmenvertretern pari besetzt.
Noch Fragen?
Superschlau der Autor hier, versieht diesen Artikel einfach mit ne Masse von Stichworten damit er auf jeden Fall gelesen wird...
Finde ich auch! Warum der BR das einfach so abbügelt mit: " Da macht doch GM sowieso nicht mit" , oder " Wir sind ein Unternehmen" kann ich nicht nachvollziehen. Sonst ist er ja auch, und das zurecht, gegen vorauseilenden Gehorsam.
Na ja,der "Spiegel" hat ja nicht so unrecht als er ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell für Opel erwähnte. Da muss einfach in der Krise kreativ gedacht und gehandelt werden. Wenn die Mutter nicht mehr für die Tochter sorgen kann, muss sie sich um sich selbst kümmern ;))
Warum legt die Belegschaft nicht zusammen und holt sich OPEL zurück, dann hat zwar jeder ein paar Euro Schulden, aber der Betrieb ist der Belegschaft und jeder arbeitet für sich.!
Die Regierung sollte für die Bürgschaften das Unternehmen zurück fordern.Unter eigener Regie wären wir schnell aus dem Keller.
Dafür würde ich mein gerne auf mein Weihnachtsgeld verzichten. Ein schöneres Geschenk kann es nicht geben!
Ja, warum nicht ?

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