Man hört keine Gerüchte, sondern wie die betroffene Belegschaft schon von der IG Metall im Betriebsrat informiert wurde, versucht das Management den 35-Stundendienst mit entsprechender Gehaltsreduktion durchzusetzen und droht damit alternativ den Werkschutz in Rüsselsheim auszulagern. Nach dieser Mitteilung des Managements hat der Betriebsrat die Arbeitszeitverhandlungen
zu Recht für gescheitert erklärt. Es war noch nie ein Geheimnis, dass der Werkschutz aus Sicht des Managements nicht zu den "Kernbereichen" gehört. In den meisten europäischen Werken ist der Werkschutz schon lange fremdvergeben oder war noch nie Opel bzw. GM intern. Sollte das Management bei seiner Auslagerungsabsicht bleiben, wird gemäß einem Beschluss des Gesamtbetriebsrats die IG Metall unmittelbar eingeschaltet.
Nach Auffassung der IG Metall im Betriebsrat darf es zu keiner Regelung unterhalb der Absicherung wie im Falle Pitney Bowes kommen. Alle Schritte der IG Metall im Betriebsrat werden in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Beschäftigten vorgenommen.
Was die Kollegen im Werkschutz sicher nicht als "Unterstützung" brauchen sind Leute, die ihre Freude daran haben Gerüchte zu verbreiten, Angst zu machen und damit das Geschäft des Managements gewollt oder ungewollt erledigen.
Anonymous
10/08/2008
WS
09/08/2008